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Der Verein
Zuchtanlage im Stadtteil Oberaichen, Kesselwiesenstrasse



Bis auf einen Verein haben zwischenzeitlich alle Vereine im Kreisverband
"Obere Filder" eine Zuchtanlage.
Man stellt sich die Frage, warum ist es der Wunsch und Ziel jedes Kleintierzüchtervereins, früher oder später den Bau einer solchen Anlage zu planen.
Züchter, die ihre Stallungen im städtischen Wohnbereich haben, bekommen oftmals mit Nachbarn oder Anliegern Schwierigkeiten, die meist mit Streitereien enden.
Es ist heutzutage den Mitbürgern gegenüber einfach nicht mehr zumutbar, in Wohngebieten Tiere zu halten. Das war auch für unseren Verein mit der Anlaß, außerhalb des Stadtgebietes eine Zuchtanlage zu planen. Schon seit mehreren Jahren wurde im Vorstand immer wieder darüber diskutiert, bis man dann eine einheitliche Zustimmung fand und sich einig wurde.
Ohne die Mithilfe und Unterstützung der Stadt liese sich ein solches Vorhaben nicht realisieren. Schon bei der Platzfrage würde alles scheitern. In mehreren Gesprächen mit dem damaligen Oberbürgermeister Herrn Walter Schweizer und seinem damaligen Gemeinderat wurde uns ein Grundstück im Stadtteil Oberaichen, Kesslerwiesenstraße, zugewiesen.
1985 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Grab-, Beton-, Zimmer- und Installationsarbeiten mußten an Unternehmerfirmen vergeben werden. Weit mehr entstand in Eigenleistung freiwilliger Helfer. Die letzte Ausbaustufe im Jahr 2001 war der Ausbau eines Jugend- und Versammlungsraums.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Zuchtanlage voll belegt und wird von 8 Aktiven und 3 Jugendmitgliedern genutzt.
Entgegen dem Trend, der sich vor fast 20 Jahre abzeichnete zeigt sich nun, dass die Anlagenkapazität die Grenze erreicht hat und etwas großzügiger sein dürfte. Einige Züchter mussten bereits ihre Aktivitäten einschränken und Interessenten abgewiesen werden.
Rund 7000 Arbeitsstunden wurden von unseren Mitgliedern aufgebracht, um die Anlage in den heutigen Zustand zu bekommen. Dabei wurden wir erheblich durch Geldspenden von Mitgliedern, Gewerbe und Institutionen unterstützt.
Wir danken allen für Ihren unermüdlichen Einsatz, die viel Freizeit opferten und bei jeder Witterung auf der Baustelle anzutreffen waren.
Unser Dank aber auch denjenigen, die uns durch eine Geld- oder Sachspende unterstützt haben. Unsere neue Heimat Oberaichen soll nicht nur für die jetzt Tätigen bestimmt sein, sie soll auch späteren Generationen eine feste Bleibe garantieren.